James Bond - Casino Royale (Deluxe Edition)
BLU-RAY

- Originaltitel:
- Casino Royale
- Land/Jahr:
- GB, USA 2006
- Verkaufstart (Blu-ray):
- 2008-10-23
- Genre:
- Action & Thriller
- Regie:
- Martin Campbell
- Schauspieler:
- Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wright, Judi Dench
- FSK:
- Freigegeben ab zwölf Jahren
- Vertrieb:
- Sony Pictures Home Entertainment
- Datenrate Ton:
- 2.7 Mbit/s
- Datenrate Bild:
- 29 Mbit/s
- Bildformat:
- 16:9 Widescreen (2.40:1), 1920 x 1080p, HIGH DEFINITION
- Tonformat:
- Dolby True HD 5.1
- Laufzeit:
- 144 min
Der smarte Top-Agent James Bond (Daniel Craig), gerade zum Träger einer Doppelnull und der Ziffer "7" avanciert, hat es auf Madagaskar auf den Top-Terroristen Mollaka (Sebastien Foucan) abgesehen. In einer atemberaubenden Verfolgungsjagd über Kräne in schwindelnder Höhe, kreuz und quer über eine Großbaustelle verfolgt 007 den Mann, der zuviel weiß und sich in eine Botschaft flüchtet. Dort kommt es zum Showdown, zu einem unvermeidlichen Duell, in dessen Höhepunkt Bond den Mann erschießt. Über die entsprechenden Schlagzeilen ("Britischer Agent erschießt auf Botschaftsgelände unbewaffneten Mann") ist Bonds Chefin M (Judi Dench) nicht sehr "amused". Sie wirft ihrem angeblich besten Mann Versagen vor und kocht vor Wut. Dass Bond nach diesem Fiasko für sie nicht erreichbar ist, macht die Angelegenheit für sie nur noch ärgerlicher. So richtig wütend wird M allerdings erst, als sie abends in ihre Privatwohnung heimkehrt und Bond dort vorfindet. Es kommt zu einem sehr unerfreulichen Disput zwischen den beiden, der darin gipfelt, dass M Bond befiehlt, er solle niemals wieder in ihr Haus einbrechen. Scheinbar ungerührt entschwindet Bond mit dem Lift ... Der dubiose "Geschäftsmann" Le Chiffre (Mads Mikkelsen) finanziert weltweit sogenannte "Freiheitskämpfer", was fast immer "Terrorismus" bedeutet. Bond versucht ihm so gut es geht ins Handwerk zu pfuschen. Dazu gehört auch, dass Bond einen Terroristen bis zum Flughafen von Los Angeles verfolgt, wo der bei der Vorstellung eines gigantischen Großraumflugzeugs selbiges per explodierendem Tanklastzug in die Lust zu sprengen gedenkt. Hinter dieser keineswegs nur als terroristischen Akt geplanten Aktion steht Le Chiffre, der diversen Terror-Organisationen Geld schuldet. Leider kommt ihm da 007 in die Quere und verhindert nach einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd auf der Start- und Landebahn des Airports in allerletzter Sekunde die minutiös geplante Katastrophe. Von dieser hätte Le Chiffre durch spekulative Aktienkäufe millionenfach profitieren können, aber 007 hat ihm einmal mehr gründlich die Tour vermasselt. Doch Le Chiffre gibt nicht auf, sitzen ihm doch seine blutrünstigen, unberechenbaren Gläubiger im Nacken. Im malerischen Montenegro lädt Le Chiffre ins Casino Royale, in das er die Vertreter der Hochfinanz und der Geheimdienste gebeten hat. Auch Bond reist an, allerdings nicht allein: In seiner Begleitung befindet sich Vesper Lynd (Eva Green), die Beauftragte des britischen Schatzamtes. Sie verwaltet das Geld, das Bond am Spieltisch einsetzen soll, um Le Chiffre in die Knie zu zwingen. Die beiden lernen sich im Zug auf der Fahrt zum finalen Spiel kennen und liefern sich schon in den ersten Minuten ihrer Begegnung ein scharfzüngiges Duell und eine jeweils brilliante Kurzanalyse ihres Gegenübers. Dass es da schon heftig zwischen den beiden knistert, ist unübersehbar. Das Geschehen in Montenegro gestaltet sich turbulent: Während einer Unterbrechung des Spiels werden Le Chiffre und seine Freundin Valenka (Ivana Milicevic) von Terroristen, die ihr Geld einfordern, in dessen Hotelzimmer überfallen. In höchster Not naht Rettung in der Person von Bond, der die beiden Killer in einem Kampf auf Leben und Tod besiegt. Mit der Beseitigung der Leichen beauftragt 007 Mathis (Giancarlo Giannini), seinen Kontaktmann vor Ort. Im weiteren Verlauf des Spiels lässt sich Bond einen Martini servieren, der jedoch von Valenka in einem unbeobachteten Moment mit Digitalis versetzt wurde. Bond nimmt einen Schluck und merkt sofort, dass man ihn vergiften will. Es gelingt ihm zu seinem Wagen vorzudringen und den Defibrilator aus dem Handschuhfach in Position zu bringen. Doch bevor er diesen zur Rettung seines Lebens aktivieren kann, verlassen ihn die Kräfte. Da erscheint Vesper auf der Bildfläche und rettet dem Agenten das Leben. Allerdings weigert sie sich, nachdem Bond im letzten Spiel alles verloren hat, weiteres Geld zur Verfügung zu stellen; aber der ist darauf gar nicht angewiesen, denn er hat längst ein Angebot des CIA-Agenten Felix Leiter (Jeffrey Wright), der ganz genau weiß, dass nur einer Le Chiffre im Spiel besiegen kann, und zwar Bond. Ungerührt erscheint der wieder am Spieltisch, um Le Chiffre ein für allemal zu besiegen. Das gelingt ihm zwar, aber das "Spiel" ist immer noch nicht zu Ende ... Le Chiffre verliert, aber er kann trotzdem seinen Widersacher in seine Gewalt zu bringen und einer teuflischen Folter auszusetzen. Bonds Peiniger will um jeden Preis wieder in den Besitz des verlorenen Geldes kommen, aber 007 schweigt beharrlich, auch wenn sein Gegner hemmungslose Gewalt anwendet. Venedig. Vesper Lynd und James Bond genießen es, ungestört und unbehelligt zusammen zu sein. Doch das spektakuläre Finale mit einer bösen Überraschung steht noch aus ... verbergen
Bewertung

Anlässlich des Kinostarts des 22. Bond-
Films legt Sony Pictures Home Entertainment
den Vorgänger "Casino Royale" noch
einmal in einer luxuriösen Doppel-Disc-Edition
auf Blu-ray nach. Sie unterscheidet sich
von der erstmals 2007 erschienenen Blu-ray
im Umfang des Bonusmaterials, der Tonkomprimierung
und der animierten Menüführung. Der Verlauf der Filmhandlung ist natürlich identisch zur normalen Edition.
Anstatt den überkommenen Pfad der letzten
20 Filme weiterzugehen, kehrten Regisseur Martin Campbell und Drehbuchautor Paul Haggis (L. A. Crash) zu den
Wurzeln des bekanntesten aller britischen
Geheimagenten zurück. Und es funktioniert.
"Casino Royale" macht von der ersten Minute
an keinen Hehl aus der Zweischneidigkeit
des Agentendaseins. Bond ist härter und gnadenloser
als jemals zuvor.
[ft]

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