B


Bandbreite



Beim Sat-Empfang kontinuierlich zusammenhängender Frequenzbereich. Dieser Abstand zwischen zwei Frequenzen bildet ein so genanntes Frequenzband, in dem elektrische Signale übertragen werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können übertragen werden, in der Computertechnik ist die Bandbreite ein Maß für die Kapazität einer Datenleitung (in Mbit/s).

BD-J/ BD-Java



Kurzform von Blu-ray Disc Java. Dank dieser auf der Programmiersprache Java basierenden Applikationsschicht ist es möglich, interaktive Elemente, wie das Pop-up-Menü oder Spiele über die laufende Video-Spur zu legen. Implementierungen wie Bonusview und BD-Live basieren ebenfalls darauf.

BD-Live/ Profile 2.0



Auf Online-Servern werden exklusive Inhalte wie Bilder, Videos, Soundtracks und Handy-Klingeltöne zur Blu-ray angeboten. Spiele können so ebenfalls online mit mehreren Zuschauern zusammen ausgeübt werden. Zudem ermöglicht es komfortable Zusätze wie MoLog oder Dynamic HD. Voraussetzung ist ein Netzwerkanschluss und ein interner oder externer Speicher auf den die Extras geladen werden können.

Bit



Ein Bit bezeichnet in der Informatik einerseits eine Binärziffer und andererseits die kleinste darstellbare Datenmenge.

Bitstream



HD-Tonformate werden wahlweise als unkomprimierte PCM-Tonspur, die der Studioaufnahme entspricht, oder als Bitstream übertragen. Im ersten Fall wird das Signal im Blu-ray-Player decodiert, während beim Bitstream das Signal undecodiert und Bit für Bit an den AV-Receiver weitergeleitet wird. Beide Möglichkeiten laufen über die HDMI-1.3-Anschlüsse an den Geräten.

Bluetooth



Technologie zur drahtlosen Übertragung auf kurze Distanzen. Der große Vorteil gegenüber Infrarotübertragungen ist, dass keine direkte Sichtverbindung zum Datenaustausch nötig ist. Die Reichweite beträgt etwa zehn Meter.

Blu-ray Disc



Die Blu-ray Disc, kurz BD, ist der Nachfolger der DVD. Anfang 2008 setzte sie sich gegenüber des Konkurrenzformates HD DVD durch und gilt seitdem als einziges Video-Medium, das Bilder in Full-HD-Qualität (1.080p) überträgt. Mit einem Umfassungsvermögen von 25 Gigabyte (GB) bei einer Single Layer Disc (eine Datenschicht) bzw. von 50 GB bei einer Double Layer Disc (zwei Datenschichten). Zum Vergleich: Eine doppelschichtige DVD besitzt gerade einmal eine maximale Speicherkapazität von 8,5 GB.
Äußerlich unterscheiden sich die Silberlinge zunächst einmal nicht von der altbekannten DVD. Sie haben dieselbe Größe und glänzen auch nicht blau, so wie der Name eigentlich vermuten lässt. Erst bei der Bildqualität machen sich starke Abweichungen bemerkbar. Als man nämlich vor zwei Jahren die ersten Blu-ray Discs auf dem Massenmarkt einführte, bediente man sich bei der Namenssuche der Haupteigenschaft jedes Abspielgerätes, des blau-violetten Abtastlasers. Jedoch tilgte man aus markentechnischen Gründen auch noch das "e" und machte aus dem blauen Strahl "Blue-ray" die heute etablierte Kurzform "Blu-ray".
Für DVDs wurden zuvor rote Laser mit einer Wellenlänge von 650 Nanometern (nm) benutzt, während Blu-ray-Player mit ihren kurzwelligen Lasern (405 nm) enger beieinander liegende Daten lesen können. Dementsprechend passen auch mehr Daten auf die Scheibe. Der Vorteil ist offensichtlich: Videos mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln haben endlich ihr Medium gefunden. Damit erreicht die Blu-ray eine bis zu fünfmal so hohe Auflösung wie bisherige DVDs. Statt nur acht Megabit werden nun maximal 48 Megabit pro Sekunde übertragen.
Für bessere Darstellungsabläufe sorgen zusätzlich auch noch neue Codecs, die den alten MPEG-2-Standard der DVD ablösen. Frühe Blu-rays benutzten zwar noch MPEG-2, lieferten dadurch aber keine überragenden audio-visuellen Ergebnisse an HD-fähige Endgeräte. MPEG-4 und VC-1 schaffen es, mehr Daten effizienter und verlustfreier zu komprimieren, sodass ein abendfüllender Kinofilm mit einer Auflösung von zwei Millionen Bildpunkten auf die Blu-ray passt, ohne an wahrnehmbarer Qualität zu verlieren.
Mit Dolby True HD MA wie DTS HD Master Audio ermöglicht die Blu-ray Disc zudem einen verlustfrei komprimierten Sound für bis zu acht Tonkanäle (7.1). Neue Bonus-Features wie BD-Live und Bonusview runden das Heimkinoerlebnis ab.
Ansonsten wird die Blu-ray-Disc für vielerlei andere Verwendungszwecke als Speichermedium genutzt. So zum Beispiel für High-Definition-Spiele, selbst gedrehte Video-Filme oder einfach als Backup-Medium.

Bonus View/ Profile 1.1



Ist eine Bild-in-Bild-Funktion, die bei der Wiedergabe von Bonusmaterial auf Blu-ray Discs genutzt wird. Sie ermöglicht es, über den laufenden Film eine weitere Video- und Audio-Spur zu legen. Der Player benötigt dafür entsprechend zusätzliche Audio- und Video-Codec. Die Funktion eignet sich optimal für direkt auf den Szeneninhalt zugeschnittenes Bonusmaterial und kann jederzeit aktiviert werden.

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